FAQ

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Frage: Woher kommen die Begriffe Introversion und Extraversion?

Antwort: Die Begriffe "introvertiert" und ?extravertiert? gehen auf Carl Gustav Jung zurück, den Begründer der analytischen Psychotherapie, der in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale im Rahmen seiner Typologie beschrieb. Der Grad der Introversion beziehungsweise der Extraversion gilt auch heute als eines der zentralen Merkmale der Persönlichkeit.

Frage: Was bedeutet Introversion und Extraversion?

Antwort: Introversion (introvertiert) und Extraversion (extravertiert bzw. umgangssprachlich extrovertiert) sind zwei entgegengesetzte Pole einer Persönlichkeitseigenschaft. Introvertierte Charaktere wenden ihre Aufmerksamkeit und Energie stärker auf ihr Innenleben. In Gruppen neigen sie eher zum passiven Beobachten als zum Handeln und werden häufig als still, zurückhaltend und ruhig beschrieben. Extraversion beschreibt das Gegenteil, eine nach außen gerichtete Haltung. Extravertierte Charaktere sind gerne in Gesellschaft, lieben den Trubel und laden im geselligen Miteinander ihre Batterien auf.

Frage: Ist jeder Mensch entweder intro- oder extravertiert?

Antwort: Zwischen "sehr introvertiert" bis "sehr extravertiert" gibt es viele Abstufungen. Die meisten Menschen haben sowohl introvertierte als auch extravertierte Eigenschaften, tendieren aber in die eine oder andere Richtung. Neben der genetischen Veranlagung haben auch Umgebung und Kultur einen Einfluss auf die Ausprägung dieser Persönlichkeitsmerkmale.

Frage: Sind Introvertierte immer schüchtern?

Antwort: Introversion ist nicht gleichzusetzen mit Schüchternheit. Es gibt schüchterne extravertierte und nicht-schüchterne introvertierte Menschen. Introvertierte Menschen haben nicht notwendigerweise Angst vor sozialen Kontakten, sie sind erstmal nur "gern für sich". Schüchternheit ist kein unveränderbares Persönlichkeitsmerkmal wie Introversion, sondern ein erlerntes bzw. übernommenes Verhalten.

Frage: Was unterscheidet Intro- von Extraversion?

Antwort: Vermutet wird, dass die Reizverarbeitung im Gehirn bei Intro- bzw. Extravertierten unterschiedlich verläuft. In Studien wurde bei introvertierten Personen eine höhere Hirnaktivität festgestellt ? unabhängig davon, ob sie arbeiteten oder sich ausruhten. Möglicherweise dient die Ausrichtung nach innen und das größere Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug als eine Art Schutzwall gegen Reizüberflutung.

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